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Mord als Mission - Der Aufstieg der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in Irak und Syrien

Harald Etzbach

ak - analyse & kritik - zeitung für linke Debatte und Praxis / Nr. 596, 19. August 2014

Sie steinigen »EhebrecherInnen«, ermorden Andersgläubige und politische GegnerInnen auf brutalste Weise und gehen mit Vorliebe gegen die BasisaktivistInnen und Organisationen der Opposition vor. Die dschihadistische Terrororganisation Islamischer Staat in Irak und Syrien (ISIS), die sich seit kurzem nur noch Islamischer Staat (IS) nennt, steht für ein absolut atavistisches Verständnis des Islam.

YPJ Commander Ebdo: As long as we're here, they can't form buffer-zone

Meysa Ebdo, Mitglied des Rojava Generalkommandos der YPJ (Women's Protection Units)

Interview geführt vom Journalisten Ersin Çaksu und am 27. September in der Zeitung Özgür Gündem erschienen

 

Ebdo was speaking on the font in Kobanê, where the YPG and YPJ continue to resist an ongoing ISIS offensive against the canton which began on September 15th. The YPJ commander called the ISIS attacks a crime against humanity, and pointed her finger at international and regional powers, in particular Turkey, who are supporting ISIS in their attempt to destroy the canton.

Die Menschlichkeit verteidigen – Der Widerstand von Kobanê geht unvermindert weiter

Pressemitteilung von Civaka Azad
27.September 2014

Der Widerstand um Kobanê hält weiterhin den Angriffen des Islamischen Staates (IS) stand. Doch besonders Positives ist von dort nicht zu berichten, denn vor allem an der Südfront dringen die Kämpfer des IS weiterhin in Richtung Stadtzentrum vor. Dort finden derzeit die schwersten Auseinandersetzungen statt. Auch an den beiden weiteren Fronten im Osten und Westen gehen die Kämpfe weiter.

YPG Spokesman: Situation In Kobanê Bad, Action Urgently Needed

Polat Can
Sprecher der YPG (People's Protection Units) in Kobanê,
26. September 2014

Mutlu Çiviroğlu conducted the following interview with YPG Spokesperson Polat Can, in which they discuss the current situation in Kobanê and the need of the people of Kobanê for international support against ISIS. It appeared today in Yüksekova Haber and has been translated to English below.

Eroberung von Kobanê im gemeinsamen Einvernehmen?

Devriş Çimen
Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e.V., 26.September 2014

Wer steht hinter den Angriffen des sogenannten Islamischen Staates (IS) auf Kobanê? Wer profitiert von diesem Krieg gegen die Kurden? Wem wird es nutzen, wenn Kobanê fällt?

Informationen zur Lage in Rojava und Syrien

Die Seite enthält Links zur Nachrichtenagenturen, Magazinen und Blogs.

Blutbank in Kobane reicht nicht mehr

Das kurdische Rojava und die Flüchtlinge brauchen unsere direkte Solidarität

medico international, 22. September 2014

„Überall sind die Flüchtlinge zu sehen. Wirklich überall. Biegt man in Urfa in Richtung Syrien ab, so lagern bereits 30 km vor der Grenze die Menschen am Straßenrand. In der Grenzstadt Suruc kampieren die Flüchtlinge in Parks, alle öffentlichen Gebäude und Hochzeitssäle sind geöffnet. Das kurdische Rathaus hat ein Krisentelefon eingerichtet und alle Privathaushalte aufgerufen zusätzliche Essenportionen für die Flüchtlinge zu kochen. Die Solidarität ist überwältigend, aber die Stadt alleine kann Flüchtlinge auf Dauer nicht versorgen. Wir brauchen dringend Unterstützung.

Der drohende Völkermord in Kobanê – ein abgekartetes Spiel mit der Türkei?

Michael Knapp
Historiker, Kurdistan Solidaritätskomitee Berlin
24. September 2014

Seit dem 15.09.14 erleben wir eine Offensive des Islamischen Staats IS gegen den Selbstverwalteten Kanton Kobanê im Norden Syriens, ein Teil der Region, die auf Kurdisch Rojava, also Westen genannt wird. Kobanê ist ein Ort in dem etwa 500.000 Menschen leben, 200.000 davon Flüchtlinge aus dem Rest Syriens, sowohl KurdInnen, als auch AraberInnen.

An der Brust der AKP

Ankara als Geburtshelfer des Terrorkalifats in Irak und Syrien

Nick Brauns,
Journalist/Historiker, Kurdistan Report, September/Oktober

Der »Islamische Staat« (IS/ISIS) verdanke insbesondere der Türkei seinen gegenwärtigen Erfolg. Das bekundete ein Kommandant der dschihadistischen Organisation freimütig gegenüber US-amerikanischen Journalisten.

Von Gaza bis Kurdistan: das Recht auf Widerstand und Selbstbestimmung

Christian Zeller

23. August 2013, Zeitschrift Sozialismus, Nr. 9, September 2014

Der Krieg der israelischen Armee gegen die palästinensische Bevölkerung in Gaza im Juli und August 2014 erscheint in der veröffentlichten Meinung in den deutschsprachigen Ländern als Ausdruck eines unlösbaren Konflikts. Die wiederholten israelischen Feldzüge werden auch in Teilen der hiesigen Linken als Akte der legitimen Selbstverteidigung gegen Angriffe islamis­tischer Extremisten dargestellt. Diese Darstellung verdeckt die zentralen Ursachen und Kennzeichen des Konflikts.

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