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Blog Standard

Warum die Ukraine eine syrische Angelegenheit ist

In der Woche seit dem Beginn der russischen Invasion dürften die Syrer*innen, die gegen Präsident Bashar al-Assad sind, nur noch von den Ukrainer*innen selbst übertroffen werden, wenn es darum geht, jeden Schrecken des Krieges zu verfolgen, den das Regime von Wladimir Putin in der Ukraine führt. Der Grund für diese eigenartige Situation sollte eigentlich auf…

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Solidarität mit dem Widerstand gegen Putins Krieg

Seit dem 24. Februar führt die russische Armee ihren Besatzungskrieg gegen die ukrainische Bevölkerung. Doch der Widerstand der ukrainischen Armee und der Bevölkerung ist überraschend stark. Die russischen Truppen vermochten weder das Land zu besetzen noch die Regierung zu stürzen. Sie bombardieren Wohnviertel und lebenswichtige Infrastruktur. Zehntausende von Menschen sind schon gestorben. Gleichzeitig nehmen die…

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Ungerechtes Wachstum oder gerechtes Postwachstum

Vor 25 Jahren wurde „Décroissance“, also Postwachstum oder die Wachstumsrücknahme, von Anhänger:innen als „Worthülse“ mit ideologisch unscharfer Bedeutung konzipiert.[1] Serge Latouche und seine Unterstützer:innen wollten „die Vorstellungswelt verändern“, um „aus der Wirtschaft und der Entwicklung auszusteigen...“. Heute wird wieder über Degrowth diskutiert, allerdings unter strengeren Prämissen. Angesichts der Klimakatastrophe glauben viele Expert:innen nicht mehr…

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corona

Für eine europäische Strategie gegen die Pandemie

Warum sozialistische Organisationen und progressive Bewegungen den Aufruf aus der Wissenschaft unterstützen sollen. Am 19. Dezember haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen internationalen Aufruf für die konsequente Eindämmung der Covid-19 Pandemie in ganz Europa lanciert.[i] Die Gewerkschaften, emanzipatorischen Bewegungen und sozialistischen Organisationen sollten diesen Aufruf vorbehaltlos unterstützen und mit einem sozial-ökologischen Forderungsprogramm anreichern. Auf dieser Grundlage und in Anlehnung…

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Globale Finanzmarktkrise, Austeritätspolitik und neue regionale Ungleichheit – passt hier überhaupt etwas zusammen?

Die globale Finanzkrise war zuerst ein sektorales Problem des Finanzmarktes, dann aber zunehmend auch ein nationales – so schien es zunächst. Spekulationsblasen, Bankensterben, Kreditklemmen und aufkommende Währungskrisen deuteten auf eine schwere globale Krise hin, die schwerste nach dem Börsencrash Ende der 1920er Jahre. Ihre Folgen sickerten, so zeigte sich bald, auf die National- und Regionalökonomien…

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Ungleichheit und Krise in Europa

Die Einkommensungleichheit in Europa hat in den letzten Jahren innerhalb vieler Mitgliedstaaten sowohl zwischen den Haushalten als auch zwischen den Regionen zugenommen. Allerdings hat das starke Wachstum der ärmeren Mitgliedstaaten seit etwa 1995 die Einkommensunterschiede zwischen den Staaten verringert. In der Krise hat sich dieser Konvergenzprozess deutlich abgeschwächt. Die Ungleichheit ist eine wichtige Krisenursache. Arme…

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Wirtschaftsräumliche Ungleichheiten in Deutschland

Über die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise, die zunächst am US-amerikanischen Immobilienmarkt zutage trat, ist mittlerweile viel geschrieben worden. Für den europäischen Kontext stehen in der wissenschaftlichen Diskussion dabei die Auswirkungen auf die Europäische Union und die politische Verarbeitung der Krise in der EU im Fokus der Analysen. Deutlich geworden ist, dass die EU-Staaten ganz unterschiedlich…

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Nach der Krise wie vor der Krise?

Die ungleiche Entwicklung innerhalb des Euroraums war ein wichtiger Faktor bei der Entstehung der Eurokrise, die wiederum Ungleichheiten zwischen den Regionen verstärkt hat (Hadjimichalis 2011, Rae 2011).1 Weiterhin hat Austeritätspolitik zur Verschärfung von sozialen Ungleichheiten innerhalb von Regionen beigetragen (Donald et al 2014). Auf EU-Ebene soll die EU-Kohäsionspolitik – und hier insbesondere der Europäische Fonds…

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Madrid: Kollabiert die neoliberale Stadt?

«Die südeuropäischen Staaten haben durch Misswirtschaft ihre Krise selbst zu verantworten.» So die herrschende Meinung auch zu Spanien. Ein genauerer Blick auf das Beispiel der Stadt Madrid zeigt, dass das, was wir Krise zu nennen gelernt haben, in der Politik der Stadt- und Regionalregierung seit langem angelegt war. Die Prinzipien des Neoliberalismus trafen im Herzen…

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