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Ausgeglichene Regionalentwicklung, dezentrale Banken, Geld- und Sozialpoli-tik in Krisenzeiten und danach

Stefan Gärtner (2015): Ausgeglichene Regionalentwicklung, dezentrale Banken, Geld- und Sozialpolitik in Krisenzeiten und danach. Emanzipation 5 (1), S. 88-103. [pdf]

Dieser Beitrag geht der Fragen nach, ob die europäische Geldpolitik und neue globale Regulierungsanforderungen in Verbindung mit Veränderungen bei den Sozialversicherungen  Auswirkungen auf das dezentrale Bankensystem in Deutschland haben können. Damit soll einerseits auf die Heterogenität nationalstaatlicher und regionaler Wirkungsfelder hingewiesen werden – so wirkt die expansive Geldpolitik in Deutschland auf eine spezifische Bankenlandschaft. Anderseits soll aufgezeigt werden, dass regionale Wirkungen und Nebenwirkungen im Rahmen der makroökonomischen Steuerung kaum eine Rolle spielen. Oder anders ausgedrückt: Wäre nationalstaatliche bzw. suprastaatliche Steuerungspolitik „raumsensibler“, wären eventuell andere Instrumente gewählt worden, wie beispielsweise Eurobonds oder eine europäische Finanztransaktionssteuer. Ferner will der Beitrag die Vielfältigkeit und Komplexität verschiedener Wirkungen aufzeigen. So könnte zum Beispiel die europäische Geldpolitik das Potenzial regionaler Banken, Spareinlagen in der Fläche einzusammeln, entwerten. Anderseits wird das sinkende Rentenniveau gerade in schwachen Regionen das Sparvolumen reduzieren. Der Beitrag bleibt offen in der Frage, ob sich diese Einflüsse gegenseitig verstärken oder ausgleichen.

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