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Demokratie

Nicaragua und die Linke: Unterdrückung, Kritik, Sozialismus und Demokratie

Matthias Schindler,
24. Juli 2018

Seit dem 19. April 2018 ist Nicaragua der Schauplatz einer gewaltigen und gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen einer Massenbewegung, die das Ende der Herrschaft von Daniel Ortega und Rosario Murillo fordert, und der von diesen Beiden geführten Regierung, die für sich beansprucht, das Volk zu vertreten. Wie schon seit dem Triumph der Sandinistischen Revolution 1979, so ist auch heute wieder Nicaragua zu einem Gegenstand der politischen Debatte der internationalen Linken geworden. Mit einer Vielzahl von Nuancen stehen sich grundsätzlich zwei Positionen gegenüber: Die einen sehen in der aktuellen Protestbewegung einen "neoliberalen von den USA inszenierten Aufstand" gegen das "objektiv fortschrittliche" Regierungsprojekt Ortegas, während andere in dieser Bewegung einen "legitimen" und "friedlichen" Protest sehen, der mit äußerster Gewalt vom Regime Ortega unterdrückt wird.

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