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Die internationale Hilfe und die politische Ökonomie des ägyptischen Aufstands

Hanieh, Adam (2011): Die internationale Hilfe und die politische Ökonomie des ägyptischen Aufstands. Emanzipation 1 (2), S. 26-43 [pdf]

Die Volksaufstände, die im Januar 2011 in Tunesien begannen und sich rasch über weite Teile des Nahen Ostens ausdehnten, haben den politischen Status quo in der Region dramatisch umgewälzt. Sie offenbarten eine bemerkenswerte Labilität der Regime in der arabischen Welt. Diese Regime, die sich lange Zeit auf Netzwerke aus Sicherheitspolizei (mukhabarat) und Schlägertrupps (baltajiya)
stützten, haben in der Bevölkerung einen unerschütterlichen Pessimismus gegenüber möglichen Veränderungen geschürt. Doch ihre Kontrollmechanismen brachen innerhalb weniger Wochen zusam-
men, als Millionen von Menschen ihre Angst überwanden und auf die Straße gingen. Ein kritischer Wendepunkt wurde am 11. Februar 2011 erreicht, als der ägyptische Präsident Hosni Mubarak nach drei Wochen ständiger Demonstrationen und Mobilisierungen (und mehr als 800 Toten und Tausenden Verletzten) stürzte. Als Mubaraks Rücktritt in der ganzen Welt gefeiert wurde, war dies das Zeichen für weitere Aufstände in den Nachbarländern – einschließlich Bahrain, Libyen, Jemen, Marokko und Algerien.

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