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Oligopolistische Rivalität im Pharma-Biotech-Komplex. Konzentration des Kapitals und die Suche nach Rentenerträgen

Zeller, Christian (2012): Oligopolistische Rivalität im Pharma-Biotech-Komplex. Konzentration des Kapitals und die Suche nach Rentenerträgen. Prokla Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft 42 (4), S. 619-639. [pdf]

Abstract

Die Konzentration und Zentralisation von Kapital sind Ausdruck der internationalen Expansion und globalen Beziehungen der großen transnationalen Konzerne. Verschiedene Formen internationaler Investitionen und Platzierungen sowie Übernahmen und Fusionen treiben den Konzentrations- und Zentralisationsprozess voran. Die Zentralisation des Kapitals geht jedoch zugleich mit unterschiedlichen Formen der Kapitalentwertung einher. Im Kontext der angestiegenen Macht des Finanzkapitals und der Durchsetzung eines globalen Rentierregimes zeigen sich die Prozesse Konzentration und Zentralisation des Kapitals auch in Phänomenen des Transfers und der Aneignung von Werten durch Unternehmen, die in anderen Organisationen und gesellschaftlichen Kontexten erzeugt wurden.

Der Artikel stellt die Dynamik der Konzentration und Zentralisation des Kapitals in der kombinierten Pharma- und Biotechindustrie vor. Die oligopolistische Rivalität ist hierbei ein Schlüsselprozess. Zugleich vollziehen sich Prozesse der vertikalen und horizontalen Desintegration, die der Konzentration und Zentralisation entgegen wirken. Dennoch können die großen Oligopolisten ihre Steuerungsmacht bewahren oder sogar ausbauen. Über Forschungskooperationen mit Unternehmen und öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen, neuen Formen der Organisation von Warenketten und einer Einbettung in lokale Gemeinschaften können die großen Konzerne Renteneinkommen durchsetzen.

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